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Es war uns ein Anliegen, ein System zu entwickeln, welches möglichst variabel auf die Anforderungen der Fütterungsaufgabe eingeht. Um den Anforderungen, einer leichten stabilen Konstruktion gerecht zu werden, wurde es notwendig eine Stahlunterkonstruktion zu planen, umgeben von einer individuell gestaltbaren Außenverkleidung. Im Futterautomat soll man die Auswahlmöglichkeit zwischen mehreren Futterkammern haben. Diese sollen so gestaltet sein, dass der Futterautomat auch abseits von befestigten Fahrwegen aufstellbar ist. Der Heufutterautomat verfügt über eine Futterkapazität von mehreren Tagen und man kann loses Heu, sowie Heukleinballen mit dem Format (LxBxH) 100 cm x 50 cm x 35 cm zu füttern. Eine weitere wichtige Eigenschaft ist die Möglichkeit einer Fernauslösung der Fütterung mit einem Handy. Die Überwachung, ob ausgelöst wurde übernimmt die Steuerung per SMS. Eine Videoüberwachung mit einer UMTS Kamera mit Liveübertragung der Bilder auf ein Handy runden die Anwendung des Heufutterautomaten ab. Mit dieser Lösung besteht nicht nur die Möglichkeit die Tiere zu beobachten, sondern auch deren Futterbedarf festzustellen. Es wurden nur Komponenten verbaut, bei denen die Ausfallsicherheit auch bei tiefsten Temperaturen gewährleistet ist.

Mit dieser Entwicklung ist eine neue Möglichkeit entstanden, den Wildschäden in der Forstwirtschaft entgegen zu wirken, und die Straßen vor allem im Herbst und Winter sicherer zu machen, indem man die Tiere dort hält und füttert, wo sie hingehören.

Das Thema Wildfütterung ist ein hochsensibler Bereich geworden. Es ist allgemein bekannt, dass durch die voranschreitende Zersiedelung und die verstärkte Beunruhigung durch Freizeitaktivitäten der Lebensraum der Wildtiere erheblich eingeschränkt wird. Das Wild passt sich den veränderten Umweltbedingungen an. Es verliert die Scheu vor dem Menschen, und kommt bei Nahrungsknappheit im Herbst und Winter immer weiter ins Tal. So sieht man nicht selten nachts Herden von bis zu zwanzig Stück in den Feldern entlang der Straßen. Der Schaden durch Unfälle wegen Wildwechsel ist in einigen Regionen sehr hoch.

Wildschäden in der Forstwirtschaft beziehen sich auf Beschädigungen der Jungwälder durch Verbiss, Schälung und Reiben (Fegen) von Wild an vorwiegend jungen Forstpflanzen. Anders als auf landwirtschaftlichen Flächen kann Wildverbiss im Wald zusätzlich ökologische Langzeitschäden verursachen. Beispiele sind etwa der typische Bergmischwald der Alpen aus Fichte, Weißtanne, Buche, Bergahorn. Obwohl all diese Baumarten nach wie vor ausreichend Samen abwerfen und diese auch keimen, überstehen mancherorts nur die unempfindlichen Fichten dem Fraßdruck der Tiere.

Nun gibt es grundsätzlich zwei wirksame Maßnahmen für den Jäger hegetechnisch einzugreifen. Eine Maßnahme, den Wald vor zu großen Wildschäden zu schützen, stellt die Reduktion des Wildbestandes durch gezielten Abschuss dar. Die zweite Maßnahme, um Wildschäden zu minimieren und dabei gleichzeitig die Vitalität unseres Wildes zu stärken und gute Trophäenträger hervorzubringen, stellt eine sinnvolle Fütterung dar. Richtiges und gezieltes Füttern ist daher ein wichtiger Eckpfeiler zeitgemäßer Wildtierhege, wobei die Wilddichte immer im Einklang mit den Lebensräumen stehen muss. Da eine Permanentfütterung durch die Jägerschaft aus zeitlichen Gründen oft große Schwierigkeiten bereiten, helfen Futterautomaten optimal bei der artgerechten Fütterung.

Die angebotene Nahrung kann unter Einsatz eines Futterautomaten in beliebig großen Portionen rund um die Uhr angeboten werden, und zwar in der frei wählbaren und gewünschten Frequenz. Das kommt den körperlichen Bedürfnissen der Tiere und deren Futterverwertung sehr entgegen.

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